Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Regionalverband Heilbronn-Franken

Viele Gemeinden beteiligen den BUND bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und Flächennutzungsplänen. Wir erleben immer wieder, 

- dass innerörtliche Potentiale nicht dargestellt werden

- dass mit der Schaffung von Wohnraum für Bedürftige argumentiert wird, aber freistehende Eigenheime mit Bauplätzen von 5 ar und mehr geplant werden

- dass der Bedarf für neue Wohngebiete mit willkürlich von der Gemeinde festgelegten Wachstumswünschen begrundet wird anstatt mit den Bevölkerungsprognosen des statistischen Landesamts

- dass das Gebot des sparsamen Umgangs mit der Fläche grob misachtet wird.

In unseren Stellungnahmen

- hinterfragen wir die Bedarfsberechungen

- fordern wir flächensparende Planungen

- setzen wir uns für den Erhalt wertvoller Lebensräume und ökologisch wichtiger Strukturen ein

- fordern wir die konsequente Beachtung der Artenschutz-Bestimmungen und weisen auf Vorkommen relevanter Arten hin

- machen wir Verbesserungsvorschläge zu Details der Planungen.

Pfaffenhofen (Gehrn)

Das Foto zeigt die Obstwiese im Gewann Gehrn bei Pfaffenhofen, die einem Baugebiet zum Opfer fallen soll Obstwiese Gewann Gehrn, Pfaffenhofen  (Matthias Böhringer)

Am westlichen Ortsrand von Pfaffenhofen soll wieder einmal eine Streuobstwiese für ein Wohngebiet geopfert werden. Der BUND lehnt den Bebauungsplan ab, weil

 -          Die  Bebauung ökologisch wertvolle Streuobstwiesen vernichtet, die Lebensraum für gefährdete Arten ist

-          Die Bebauung eine Kernfläche des landesweiten Biotopverbunds für Mittlere Standorte beansprucht

-          Die Bebauung in eine regionale Grünzäsur eingreift, die laut Regionalplan von Siedlungstätigkeit freigehalten werden soll und bei der als wichtigste Funktion Naturschutz und Landschaftspflege angegeben wird

-          Die Bebauung das Landschaftsbild empfindlich beeinträchtigt

-          Der Bedarf nicht schlüssig nachgewiesen ist.

Das faunistische Gutachten weist nach Auffassung des BUND gravierende Mängel auf.

Hier finden Sie Stellungnahmen von BUND, Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg (AGF-BW) und LNV:

- Stellungnahme von BUND und LNV vom 15.08.2017 (frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung)

- Stellungnahme von BUND, AGF-BW und LNV vom 18.05.2018 (Auslegung der Pläne)

- Ergänzende Stellungnahme von BUND, AGF-BW und LNV vom 02.08.2018 (ergänzende Beobachtungen)

 

 

 

 

BUND-Bestellkorb