Regionalverband Heilbronn-Franken

BUND Regionalverband Heilbronn-Franken mit neuem Vorstand

Dr. Karin Haug, Brigitte Hilker, Gottfried May-Stürmer und Jürgen Hellgardt als Kassier bilden den neuen Vorstand des BUND-Regionalverbands Heilbronn-Franken

Stefan Flaig, stv. Landesvorsitzender des BUND Baden-Württemberg, wies bei seinem Vortrag auf der Regionalversammlung zum Thema "Demografie und Neubaugebiete" nach, dass der Wohnungsbau auf der grünen Wiese komplett am Bedarf der Zukunkt vorbeigeht

Dr. Karin Haug, Brigitte Hilker, Gottfried May-Stürmer und Jürgen Hellgardt als Kassier bilden den neuen Vorstand des BUND-Regionalverbands Heilbronn-Franken. Auf der Regionalversammlung am 4. April im Heilbronner Heinrich-Fries-Haus wurden zudem auch die Beisitzenden und Landesdelegierten neu gewählt.

(05.04.2022) Seit 4. April hat der BUND Regionalverband einen neuen Vorstand - und der ist nun zur Hälfte weiblich. Statt zuvor drei Mitglieder, sind es nun vier, die dafür sorgen werden, dass der Verband angesichts der zahlreichen ökologischen Herausforderungen der Region schlagkräftig bleibt. Ein neues Gesicht ist dabei Dr. Karin Haug, promovierte Chemikerin und langjährige SWR-Fernseh-Journalistin, die in den letzten Monaten bereits im Rahmen der Wiederbelebung der Ortsgruppe Schwaigern (Landkreis Heilbronn) öffentlichkeitswirksam auf Umweltprobleme im Leintal aufmerksam gemacht hat. Zweite Vorstandsfrau ist Brigitte Hilker, langjährige Vorständin der Ortsgruppe Eppingen, die an der Elsenz unter Beweis gestellt hat, wie gute BUND-Gruppenarbeit funktioniert. Die ehemalige Lehrerin und grüne Gemeinderätin bringt zudem langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit. Für große Expertise in allen Fachthemen stehen Gottfried May-Stürmer, der zuvor 37 Jahre Regionalgeschäftsführer des BUND Heilbronn-Franken war, und Jürgen Hellgardt. Hellgardt, der bereits das Amts des Kassiers bekleidet hat, steht seit vielen Jahren der BUND-Gruppe Lauffen a. N. vor und war seit 2019 auch bereits Regionalvorstand.

Auch die Positionen der Beisitzenden bzw. des Beirats wurden mit BUND-Mitgliedern besetzt, die jeweils Ansprechpartner für bestimmte Themenfelder sind: Bernd Mayer (Ortsgruppe Schwaigern) ist als ehemaliger grüner Kreisrat und Stadtrat von Schwaigern mit den politischen Entscheidungsebenen gutvertraut. Daniel Knoll aus Heilbronn ist ausgewiesener und streitbarer Experte für Erneuerbare Energien. Der Vermessungsingenieur Matthias Böhringer verfolgt das Thema Flächenverbrauch, Naturpädagoge Peter Kochert ist für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig und Stephanie Kümpers aus Wertheim repräsentiert die Themen der östlichen Landkreise. Die Biologin und Pflanzenökologin ist Vorständin der Ortsgruppe Wertheim.

Ab 2023 werden auch neue Köpfe für unseren Regionalverband zum landesweiten "BUND-Parlament", der Landesdelegiertenversammlung, entsandt. Dabei ist es wichtig, dass diese mit den aktuellen Themen der Regionalverbandsarbeit vertraut sind. Entsprechend der Größe unserer Region ist Heilbronn-Franken mit fünf Vertreter*innen bei diesem jährlich einberufenen Gremium vertreten. Entsandt werden: Bernd Mayer, Jürgen Krüger (Ortsgruppe Heilbronn), Barbara Hellgardt (Ortsgruppe Lauffen), Matthias Böhringer und Franz Saur (stv. Vorstand Ortsgruppe Wertheim). Als Nachrücker haben sich Dieter Rockenmaier (Nordheim) Gottfried May-Stürmer, Stephanie Kümpers, Birgit Brenner und Martin Schneider (jeweils Ortsgruppe Heilbronn) aufstellen lassen.

Last but not least übernehmen Fred Uhland (Ortsgruppe Schwaigern) und Hermann Schwarz (Ortsgruppe Frankenhardt, Landkreis Schwäbisch Hall) die Kassenprüfung.

 

Energiewende jetzt! Schluss mit fossilen Abhängigkeiten

Breites Bündnis Energie- und Klimaaktiver fordert auch das Ende der Heilbronner Gaskraftwerkspläne

(Heilbronn, 23.03.2022) Der Ukraine-Krieg zeigt auf, wie wichtig der sofortige und konsequente Abschied von fossilen Energien auch für die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist. Dass ein Aus für die Klimakiller Kohle, Erdöl und Erdgas keinen Umweg duldet, weisen Studien und Berichte der internationale Klimaforschung schon seit langem nach. Ein breites Bündnis Heilbronner Energie- und Klimaaktiver wie z. B. das Aktionsbündnis Energiewende, der BUND, Heilbronn for Future und die Lokale Agenda 21 fordert deshalb auch auf lokaler und regionaler Ebene, alle Kraft sofort in den Ausbau regenerativer Energie zu setzen. Dazu gehört für die Klimaschützer*innen der Stopp der Heilbronner Pläne, auf das Kohlekraftwerk ein Erdgaskraftwerk folgen zu lassen. Beim globalen Klimastreik am Freitag bringen sie ihre Forderungen in Heilbronn auf die Straße.

Hier der Text der gemeinsamen Presseerklärung

Aktuelle Termine: Friedensdemo und Klimastreik

Nach der großen Friedensdemo in Stuttgart beteiligt sich der BUND Heilbronn-Franken auch an der Friedenskundgebung in Künzelsau. Neben dem fürchterlichen Krieg in der Urkaine bleibt die Klimakrise ein globales Problem. Deshalb gehen am 25. März bundesweit wieder Menschen für die Energiewende, Umweltschutz und gobale Gerechtigkeit auf die Straße. In unserer Region sind größere Aktionen in Heilbronn und Schwäbisch Hall geplant.

Flächenverbrauch in der Region darf so nicht weitergehen

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Regionalverband Heilbronn-Franken und NABU Heilbronn

Wenn immer weiter Boden versiegelt und überplant wird, dann wird dies die Klimakrise und das Artensterben weiter befeuern. Es wird höchste Zeit, bei der Bauleitplanung umzusteuern.

Klimakrise und Artensterben, diese zwei Umweltprobleme und ihre Folgen sind längst ins Alltagsbewusstsein gedrungen. Doch mit ihnen verwoben ist noch ein weiterer zentraler Problemkreis: der Flächenverbrauch. Für BUND und NABU in der Region Heilbronn gehören alle weiteren Planungen dringend auf den Prüfstand, um die Region angesichts der Erderhitzung klimafest zu machen.

(Heilbronn, 31.01.2022) Das Problem-Trio Klimakrise-Artensterben-Flächenverbrauch befeuert sich selbst: Mit der boomenden Überplanung der Böden schwinden nicht nur Lebensräume unzähliger Arten. Ebenso gehen zentrale Flächen für die Landwirtschaft, die Kaltluftproduktion, die Wasserbindung und die CO2-Speicherung verloren, die für die Sicherung einer lebenswerten Zukunft dringend benötigt werden. Und zwar hektarweise. „Selbst wenn gemäß neuem Koalitionsvertrag „nur“ 2,5 Hektar pro Tag für Wohngebiete, Gewerbegebiete oder Straßen überplant werden, sind dies über 9 Quadratkilometer jährlich – das wäre so als ob jedes Jahr die Gesamtfläche von Abstatt verschwinden würde“, so Andrea Hohlweck, Regionalgeschäftsführerin des BUND Heilbronn-Franken. Derzeit läge der Flächenfraß aber noch deutlich höher. „Alleine im Landkreis Heilbronn wurden in den letzten zwei Jahren Hunderte Hektar Boden, verplant, abgeschoben, überbaut und versiegelt“, bestätigt auch Britta Böhringer-Retter vom NABU Heilbronn. Zum Tag des Bodens Anfang Dezember hatten beide Umweltschutzorganisationen exemplarische Beispiele aktueller Planungsverfahren im Stadt- und Landkreis gesammelt und kamen dabei bereits auf rund 250 Hektar – die realen Zahlen im Kreis liegen deutlich höher.

Gefragt: Neue Wohnkonzepte für alternde Bevölkerung

Ein Grund für den boomenden Flächenverbrauch sei §13b des Baugesetzbuches, der die schnelle Ausweisung von Neubaugebieten von bis zu 10.000 qm im direkten Siedlungsanschluss ohne Umweltbericht und Ausgleichsmaßnahmen ermöglicht. „So schossen zahllose Einfamilienhaus-Siedlungen wie Pilze aus dem Boden. Die Natur hatte das Nachsehen. Das ist nicht nur mit Blick auf die Klimakrise eine zu kurzsichtige Planung. Es geht auch an der demografischen Entwicklung und sozialen Realität vorbei“, so Hohlweck. Während 1970 nahezu jeder dritte Einwohner jünger als 20 Jahre war, ist es heute nicht einmal jeder Fünfte. Demgegenüber ist der Anteil der über 65-Jährigen in Baden-Württemberg im gleichen Zeitraum von 12 auf 20 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Landesamt wird sich die Zahl der Ü65-Jährigen bis 2030 nochmals um fast ein Viertel erhöhen. „Wir brauchen also nicht immer mehr Einfamilienhäuser für die gehobene Mittelschicht im Außenbereich, die wiederum teure Infrastruktur und noch mehr Individualverkehr nach sich ziehen. Wir brauchen barrierefreie, kleinere Wohnformen für ältere Menschen in attraktiven Siedlungszentren, dazu die klimafeste, geförderte Sanierung von Bestandsimmobilien für Familien, attraktivere Siedlungskerne und auch günstigeren Wohnraum für Geringverdiener.“ Generell steht für die Natur- und Umweltschutzverbände fest: Noch mehr Flächenverbrauch und -versiegelung könne man sich auch in der Region nicht leisten, sonst riskiere man die Lebensqualität in naher und ferner Zukunft.

„Stadt- und Landkreis Heilbronn zählen zu den Landkreisen in Baden-Württemberg, die in einer Studie des Umweltministeriums zur Klimaanpassung schon in der Periode 2021-2050 wegen Hitzebelastungen und Wärmeinseleffekten in Verdichtungsräumen als hoch vulnerabel eingestuft werden. Das bedeutet auch eine deutlich erhöhte Gesundheitsgefahr für ältere Menschen, Kranke und kleinere Kinder“, erläutert die BUNDGeschäftsführerin. Die Stadt- und Raumplanung müsse endlich alle Instrumente zu Klimaanpassung und -schutz auf Landes-, Regional- und Kommunalebene ausschöpfen. Dazu gehöre auch die Minimierung der Inanspruchnahme von Flächen.

Kritik an KI-Zentrum

So wie den Lidl Campus in Bad Friedrichshall zuvor, sehen die Umweltverbände deshalb auch das auf ca. 23 Hektar geplante KI Zentrum in Heilbronn-Neckargartach sehr kritisch. „Die Kaltluftproduktionsrate einer Stadt liegt bei Null, die von Freiland bei 10-20 Kubikmeter pro Quadratmeter in einer Stunde! Wenn eine so große Freifläche wegfällt, bringt dies klimatische Verschlechterungen mit sich“, mahnt die BUND-Vertreterin. „Fallen noch mehr Kaltluft produzierende Flächen weg und werden noch mehr Kaltluftschneisen an den Siedlungsrändern zugebaut, werden die Städte der Region zu Backöfen.“ Auch für den Wasserhaushalt seien offene Böden ein wesentlicher Faktor: Sie nehmen Regenwasser rasch auf, speichern große Wassermengen und sind zentral für die Grundwasserneubildung. „Ganz zu schweigen von der Landwirtschaft. Für das KI Zentrum würden Ackerflächen hoher Güte wegfallen. Das ist für die lokalen Landwirte kaum zu ersetzen“, so Böhringer-Retter. Werde das 100-Millionen-Projekt so realisiert, dann sei dies auch das Ende der dortigen lokalen Population der vom Aussterben bedrohten Rebhühner. Schon im dritten Jahr konnten auf der Fläche drei Reviere der Bodenbrüter bei Begehungen nachgewiesen werden. Die Heilbronner NABU-Vorsitzende weiter: „Da das Land andernorts Projekte zum Rebhuhn-Schutz finanziert, erwarten wir, dass auch hier der Artenschutz ernst genommen wird.“ Angesichts des Trends zum dezentralen Arbeiten hält es ihre Mitstreiterin auch für fraglich, ob so groß dimensionierte Büroprojekte tatsächlich noch zeitgemäß seien. „Eine Suche auf Online-Immobilienportale zeigt, dass derzeit in Neckargartach zahlreiche Büro- und Gewerbegebäude offeriert werden. Warum also nicht kleiner denken und Bestandsimmobilien in die Planung einbeziehen?“

Wenn das KI-Zentrum denn kommen soll, dann erwarten die Verbände, dass es so umweltverträglich, klimafest und nachhaltig wie irgend möglich gestaltet wird - von oben bis unten. Dach- und Fassadenbegrünung, Photovoltaik-Anlagen, maximale Energieeffizienz, Vogelschutzglas, naturnahe WasserRetention und eine insekten- und tierfreundliche Grünflächengestaltung und -lichtkonzeption seien dabei ebenso gesetzt wie ein zukunftsgerechtes Mobilitäts- und Radverkehrs-Konzept. Flächenfraß für Individualverkehr sei nicht mehr akzeptabel.

Hier gibt es die Pressemitteilung zum Download.

 

Kein weiterer Flächenfraß für Beton und Asphalt

Gemeinsame Aktion von BUND und NABU in Heilbronn kritisierte am Tag des Bodens den Flächenfraß

BUND und NABU informierten am Sonntag über den Flächenverbrauch in der Region Heilbronn und mahnten an, dass mit jedem Hektar Boden, der vernichtet wird, Lebensqualität und Wohlstand gefährdet werden. Allein die beispielhaft aufgeführten Bauprojekte summieren sich auf 250 Hektar.

BodenLos? Boden tot – Mensch in Not“, so mahnten BUND Regionalverband Heilbronn-Franken, BUND OV Heilbronn und NABU Heilbronn an ihrem gemeinsamen Infostand am Sonntag in der Heilbronner City. Anlass für die Aktion war der bundesweite Tag des Bodens. Dass der Flächenverbrauch auch vor der eigenen Haustüre stattfindet, das zeigten die Umweltschützer beispielhaft mit über knapp 50 Steckschildern, die jedes für ein aktuell bereits realisiertes oder geplantes Bauvorhaben im Großraum Heilbronn stehen.

(Heilbronn. 6.12.2021) „Addieren wir nur unsere Beispiele hier, dann beläuft sich allein dieser Flächenfraß schon auf 250 Hektar“, so Matthias Böhringer vom BUND Heilbronn-Franken. „Das sind 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche, die uns für die Landwirtschaft, für den Arten,- Klima- und Hochwasserschutz fehlen“. Seine Kollegin Britta Böhringer-Retter vom NABU Heilbronn ergänzt: „Wir müssen uns klar machen, dass gerade im Kampf gegen die Klimakrise unsere Böden zentrale Bedeutung haben. Als Kaltluftproduzenten senken sie die Umgebungstemperatur, sie binden massiv CO2 und wirken bei Stark- und Hochwasserereignissen wie ein Schwamm“. Daneben wiege besonders schwer, dass gerade in der Klimakrise die Böden unserer gemäßigten Breiten zentrale Bedeutung für die Nahrungssicherung hätten. „Wenn sinkende Grundwasservorkommen oder die Ausbreitung von Wüsten die Landwirtschaft im Mittelmeergebiet und Übersee zunehmend unmöglich machen, werden wir realisieren, wie wichtig unsere regionalen Böden für unsere Ernährung sind“, so Böhringer-Retter. Beide Umweltschutzverbände beklagen, dass sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene der Flächenverbrauch nicht engagiert begrenzt werde. Dringend nötig sei es, den Flächenverbrauch bis 2030 auf Netto-Null zu senken. Das bedeutet, dass nur neue Fläche in Anspruch genommen werden dürfe, wenn regional ebenso eine gleichgroße Entsiegelung stattfände.

Rechtssicherheit für Bodenschutz gefordert

„Wir brauchen ein Umdenken und Umsteuern bei Raumplanung und Kommunen“, so Matthias Böhringer vom BUND. „Wir brauchen den Vorrang der Innen- vor der Außenentwicklung, die Sanierung und den Umbau von Bestand vor der Neuerschließung und besonders flächensparendes Bauen.“ Immer noch würden die Paragrafen, die die Bodennutzung betreffen, zu lasch ausgelegt. „Boden ist eine nicht erneuerbare Lebensgrundlage. Der Bodenschutz muss endlich rechtlich fest gesichert werden! Es muss Schluss sein mit den Partikularinteressen und dem Wettbewerb der Kommunen um Gewerbesteuer. “ Mit Blick auf Verkehrskollaps, Wohnraumnot und eben dem Bodenverlust sein eine Regionalpolitik angezeigt, die an Verliererregionen der Bundesrepublik abgeben kann. Als absolutes „No-Go“ sehen die Umweltschützer den 2017 im Baugesetzbuch eingeführten Paragrafen 13b an, der möglich macht, dass neue Wohngebiete auf der „grünen Wiese“ ohne Umweltprüfung und Ausgleichsmaßnahmen entstehen können. Statt Wohnraum für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen zu schaffen, seien besonders von kleineren Kommunen Baugebiete für neue Einfamilien-Haus-Siedlungen entwickelt worden. Die Folge: der „Donut-Effekt“, d. h. das Ortsinnere verliert an Attraktivität, Zersiedelung beginnt. Neue Infrastruktur (Straßen, Nahversorgung) entsteht und heizt den Flächenkonsum weiter an. „Wir wissen es doch: Der Rückgang von Natur und Artenvielfalt ist dramatisch. Mehr Flächenfraß bedeutet noch mehr Zerschneidung der Landschaft. Wildtiere und -Pflanzen können keine neuen Lebensräume besiedeln“, beschreibt Jürgen Krüger vom BUND Heilbronn weitere ökologische Folgen. Mehr und mehr würde die Region ihre typische Kulturlandschaft und Naherholungsbereiche verlieren. „Geht die Entwicklung so weiter, dann ist das Streuobstwiesen-Mekka Baden-Württemberg ganz bald Geschichte!“, so die NABU-Vertreterin.

Viele Ansprüche an Fläche

BUND und NABU mahnen: Uns müsse klar sein, dass da wo wir Fläche für Logistikzentren, Gewerbegebiete, Straßenbauprojekte und Einfamilienhaussiedlungen opfern, Fläche für wichtige andere Projekte des Landes fehlt. Um das Artensterben zu reduzieren will Baden-Württemberg z. B. den Anteil an extensiver ökologisch bewirtschafteter Landwirtschaftsfläche bis 2030 auf bis zu 40 % steigern, Refugialflächen schaffen und den Biotopverbund ausbauen. Auch die Energiewende brauche Platz z. B. für Freiflächen-Photovoltaik. Die Ressource Fläche ist aber begrenzt. „Deshalb: Stopp dem ungehemmten Flächenfraß durch Beton und Asphalt!“, so Matthias Böhringer vom BUND Regionalverband Heilbronn-Franken.

Hier geht es zu unserem Flächenfraß-Flyer.

Weitere Bilder zur Aktion

BUND-Mitgliederwerbung läuft

Diesmal sind wir im südlichen Landkreis Heilbronn unterwegs

Unser Werbeteam: Junge Leute vom BUND, die voll motiviert für den Umwelt- und Naturschutz sind

Die Erde braucht Freunde! Gerade jetzt benötigen wir für unsere Arbeit für Natur und Umwelt Unterstützung und Unterstützer. Deshalb sind derzeit junge Menschen für den BUND im nördlichen Bereich des Landkreises Heilbronn unterwegs, um direkt an den Haustüren über die Arbeit des BUND zu informieren und neue Mitglieder oder Förderer zu werben. Denn wir finanzieren uns hauptsächlich über private Mitglieds- und Spendenbeiträge, um unsere Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft zu wahren.

(Heilbronn, 02.11.2021) Nicht jeder hat Kontakt zu einer BUND-Gruppe vor Ort und kann sich so über unsere Arbeit informieren. Damit Sie mehr über uns erfahren, kommt der BUND zu Ihnen an die Haustüre - natürlich stets ganz corona-konform mit Mund-Nasen-Schutz. So ist ein direktes Gespräch möglich. Unsere Mitarbeiter:innen vor Ort sind an eindeutiger Arbeitskleidung mit dem BUND-Logo zu erkennen und können sich jederzeit ausweisen. Unsere Teams haben nichts mit den in Verruf geratenen "Drückerkolonnen" zu tun, sondern stehen ausnahmslos für einen seriösen und höflichen Auftritt.

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie bald in unserem "Freundeskreis für die Natur" begrüßen zu dürfen. Besonders willkommen sind uns aktive Mitglieder, die sich vor Ort in unseren Gruppen engagieren möchten. Melden Sie sich bei uns!


 

Werben für den Umweltschutz!

Der BUND sucht dringend Werberinnen und Werber!

Ohne die finanzielle Unterstützung seiner Mitglieder und Spender:innen könnte sich der BUND nicht so professionell und aktiv für den Natur- und Umweltschutz einsetzen. Deshalb brauchen wir dringend Menschen, die an der Haustüre und an Infoständen über unsere Arbeit informieren und neue Mitglieder im persönlichen Gespräch gewinnen. Wichtig für den Job sind positive Ausstrahlung und positives Denken, verbunden mit einer kommunikativen und offenen Art, um so viele weitere Menschen für unsere Anliegen und unseren Verband zu begeistern. Für Neumitglieder ist der Mitgliedsbeitrag dabei frei wählbar und die Mitgliedschaft jederzeit kündbar. Für diese intensive Arbeit bilden Werberinnen und Werber Teams von drei bis fünf Personen.

Wir suchen:

...weitere BUND-Mitglieder, Ökos und Umweltaktivist*innen, bereits ehrenamtlich im Verband Tätige, Familienverantwortung Tragende, Freiheitsliebende, Projektmenschen, Selbständige oder solche, die es werden wollen, Künstler*innen, Vielreisende, Lebenszeitbewusste, Vollblutwerber*innen sowie neue sympathische Gesichter für den Verband mit:

Interesse? Wir arbeiten mit zwei Partnern zusammen: der BUNDconnect GmbH und der Wesser GmbH. Klickt rein!


 

 

Klimastreik am 24.09.2021 in Heilbronn: der BUND war präsent

Beim Klimastreik am Bollwerksturmplatz war der BUND mit einem Stand dabei. Viele informierten sich oder nahmen BUND-Fahnen und Handschilder mit auf die anschließende Demo für mehr Klimaschutz und Kohleaussstieg.

Abschied nach 36 Jahren: Gottfried May-Stürmer

Eine Ära ging zu Ende. Am 13. September verabschiedete der BUND Regionalverband Heilbronn-Franken seinen Geschäftsführer Gottfried May-Stürmer in den Ruhestand. Mehr als 36 Jahre war der "Mister BUND" in der Region für den Natur- und Umweltschutz aktiv und hat zahllose Projekte und Initiativen angestoßen. Da May-Stürmer aber weiterhin ehrenamtlich für den BUND aktiv sein wird, war die Feierstunde vor der eigentlichen Mitgliederversammlung im Heinrich-Fries-Haus inbesondere ein Abschied von langjährigen Weggefährten und Gefährtinnen, mit denen er in vielen Netzwerken und Kooperationen zusammengearbeitet hat.

Klimastreik am 24. 9: Kommt zum Klimastreik vor der Klimawahl

Mitmachen und weitersagen! Zeigen Sie mit dem BUND Flagge für die Zukunft unserer Erde!

Dieser globale Klimastreik am Freitag, den 24. September, ist besonders für Deutschland extrem wichtig: Er soll zwei Tage vor der Bundestagswahl ein Weckruf sein für all jene, die das Thema Klimakatastrophe noch nicht in den Fokus ihrer Wahlüberlegung gerückt haben. Denn allen muss klar sein: Ohne radikalen Klimaschutz jetzt wird es für alle nachfolgenden Generationen ein radikales Minus an Freiheit und Lebensqualität geben. Die Schritte, die wir auf dem Pfad zur schnellen Klimaneutralität nicht gehen, werden schon unsere Kinder und Enkelkinder büßen. Halten wir das 1,5-Grad-Ziel nicht ein (und das werden wir nicht, wenn CDU, FDP, SPD ihre politischen Klimaziele nicht ändern), werden die Auswirklungen dramatisch sein.

Wohl und Weh der Gesellschaft und Wirtschaft der Zukunft hängen von den aktuellen politischen Entscheidungen ab - in Deutschland sind deshalb die nächsten zwei Legislaturperioden maßgeblich.

Tragen Sie diese Bedeutung auf die Straße, kämpfen Sie mit für das Recht folgender Generationen auf Lebensqualität, Freiheit und gesunde Umwelt. Schließen Sie sich dem Klimastreik am 24. September an! Der BUND zeigt Flagge für eine enkeltaugliche Zukunft und den Schutz der Erde!

Heilbronn:
Wo treffen wir uns?

An der Mauer vor dem Schwimmbad Soleo, oberhalb des Bollwerksturmplatzes. Dort geben wir auch Banner und andere Materialien aus.

Wann? 11:45 Uhr

Und dann?
Offiziell startet die Veranstaltung um 12 Uhr am Bollwerksturm, gegen 12:30 Uhr setzt sich der Marsch durch die City in Gang.

Und Corona?
Medizinische Masken nicht vergessen, Abstandsregeln einhalten, Hand-Desinfektionsmittel dabei haben!

 

 

 

 

Nachhaltigkeits- & Energiewendetag in Heilbronn mit vielen Mitmach-Möglichkeiten

Auch der BUND-Ortsverband Heilbronn ist wieder mit einem Stand vertreten

(Heilbronn, 06.09.2021) Unter dem Motto „Klimaschutz, Energiewende, Nachhaltigkeit – Jede Tat zählt“ wird auch dieses Jahr wieder der Nachhaltigkeits- und Energiewendetag BaWü in Heilbronn veranstaltet - am Freitag den 17. September von 13 bis 18 Uhr auf dem Kiliansplatz. Getragen und organisiert wird er von insgesamt zehn Organisationen (alphabetisch): BUND Ortsgruppe Heilbronn, Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH, experimenta (Forum und Maker Space), Jugendgemeinderat Heilbronn, Soziales Zentrum Käthe, Lokale Agenda 21 Heilbronn, Parents-for-Future Ortsgruppe Heilbronn, Secondhand Kaufhaus der Aufbaugilde Heilbronn, Solawi Mosbach, The Honu Movement. 

Ziel ist es, alle Seiten von Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit praktisch erlebbar zu machen. Die Organisator*innen setzen dabei auf Vielfalt und Mitmach-Elemente. "Wir wollen informieren, nachdenklich machen, zum eigenen Handeln motivieren und dazu Angebote geben", heißt es in der Pressemeldung. Nach Eröffnung mit Oberbürgermeister Mergel und verschiedenen Gemeinderät*innen sind 24 Nachhaltigkeitsakteure aus Heilbronn und dem Umland mit vielfältigen Themen dabei: von Wissens- und Spielangeboten über gerettete Lebensmittel, Second Hand und Repair-Angeboten, Stadtbegrünung, nachhaltige Verpackung, Textilien und Mobilität, Plastikmüllvermeidung, solidarische Landwirtschaft bis hin zur persönlichen Energiewende, zum Glühbirnen-LED-Tausch und zu meinem CO2-Fußabdruck. Dieser „Markt“ der Nachhaltigkeitsgruppen wird begleitet von einem gemeinsamen Wissens– und Gewinnspiel aller Ausstellenden und einem bunten Programm auf dem „Forum“ - dem zentralen Kommunikationsort des Tages mit Ausstellerinformationen, Musik (Rap mit T.I.Morris) und mit einem passenden Theater-Stück zur Klimaflucht (Theater FF).

2 x 2 Kinokarten zu gewinnen!

Der BUND Baden-Württemberg und der Camino Filmverleih präsentieren am 18. September 2021 im Kinostar Arthaus Heilbronn den neuen Kinofilm "Atomkraft Forever". Nach der Vorführung können die Zuschauenden Fragen an den Regisseur Carsten Rau und den Atomexperten des BUND, Fritz Mielert, stellen. Für diese Veranstaltung verlosen wir 2 x 2 Eintrittskarten!

Darum geht es in der Dokumentation: 2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch dass damit das nukleare Problem gelöst wäre, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Illusion: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten: Von 27 EU-Staaten betreiben 13 Atomkraftwerke – und der Ausbau geht weiter.

Die Debatte um die Atomenergie ist mit dem deutschen Ausstieg nicht erledigt: Wie steht es um die Suche nach einem deutschen Endlager? Warum halten unsere europäischen Nachbarn an der Kernenergie fest? Und kann die Nuklearindustrie ernsthaft einen Beitrag leisten im Kampf gegen den Klimawandel? Wir freuen uns, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen.

Hier geht es zum Gewinnspiel:

https://www.bund-bawue.de/service/presse/verlosung-karten-fuer-atomkraft-forever-zu-gewinnen/

 

 

Hier geht's zum Trailer.

Spielende Füchslein machten das Rennen

Kinder-Fotowettbewerb des Heilbronner BUND-Ortsverbands abgeschlossen

Aria Höllmüller (9 Jahre) erhielt mit ihrem Bild spielender Fuchskinder den 1. Platz - und die Urkunde aus der Hand von OB Harry Mergel (Bild: Hohlweck/BUND Regionalverband Heilbronn-Franken)

(28. Juli 2021) Zwei junge Füchse, die ausgelassen im Gras miteinander tollen - dieser Schnappschuss gelang Aria Höllmüller in diesem Frühjahr im Heilbronner Norden. Und mit diesem Bild ergatterte die Neunjährige jetzt den 1. Platz beim Kinder-Fotowettbewerb "Endlich Frühling" des Heilbronner BUND-Ortsverbands. Am Samstag, den 17. Juli, fand die feierliche Preisvergabe im Botanischen Obstgarten statt. "Zur Prämierung konnten wir wegen der Corona-Auflagen leider nur die Kinder und ihre Familien einladen, deren Bilder in die TopTen kamen", erläuterte Jürgen Krüger, Vorsitzender der BUND-Ortsgruppe, "Dabei hatten wir knapp 100 tolle Einsendungen und hätten gerne alle Teilnehmenden heute dazu geholt!". Mit dem Porträt einer Mauereidechse kam Eric Ferguson (9 J.) auf den zweiten Platz. "Bronze" erhielt Lucas Walburg (9 J.) mit seinem Bild einer Schwanenfamilie im Pfühlpark. Auf die Plätze vier bis zehn schafften es: Oliver Krämer, Jakob Reikowski, Rosa Rastegaran, Aaron Kühnl, Kaja Straub, Finja Lang und Zacharias Hering. Sie alle durften ihrer Preise aus der Hand von Oberbürgermeister Harry Mergel entgegennehmen. Das Stadtoberhaupt betonte in seiner kleinen Rede, wie wichtig es sei, genau hinzuschauen, was sich in der Natur und Umwelt tut. Genau dies lehre uns derzeit die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Deshalb seien solche Aktionen wie der Fotowettbewerb des BUND auch so pädagogisch wertvoll. "Ihr habt genau hingeschaut, und das ist toll!" Als Preise steuerte die Stadt Heilbronn je eine Jahreskarte für die Experimenta für die ersten drei Plätze bei, die anderen erhielten Tageskarten. Vom BUND gabs noch ein Jahresabo der BUND-Kinderzeitschrift "Manfred Mistkäfer" (1. Platz), ein Kinder-Naturführer (2. Platz) und das BUND-Tierspuren-Spiel "Fittoroy" obendrauf. Alle Kids erhielten dazu u. a. noch Becherlupen - und mit denen durften sie im Anschluß auf einer Wiese im Botanischern Obstgarten auf Expedition gehen.

Expedition in die Stadtnatur- Kindergruppen geplant

Insektenexperte Gottfried May-Stürmer, Geschäftsführer des Regionalverbands BUND Heilbronn-Franken, half ihnen dann beim Bestimmen von Schmetterling, Wildbiene, Spinne und Käfer. Aber auch bei Birgit Eschenlohr vom BUND-Landesverband gab es einiges zu sehen: Sie hatte Seidenspinnerraupen und die riesigen Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges dabei. Klar, dass die angehenden Naturforscherinnen und Naturforscher die eingehend untersucht haben. Auf großes Interesse stieß auch die Ankündigung, dass der BUND ab nächstem Jahr mit Kindergruppen startet - wer Interesse hat, der kann sich gerne schon vorab auf die Liste setzen lassen (Kontakt: andrea.hohlweck@bund.net).

BUND-Kinder-Fotowettbewerb: Jetzt abstimmen!

Knapp 100 Bilder eingegangen - online abstimmen bis 15. Juli

Für den Wettbewerb "Endlich Frühling" gingen beim BUND knapp 100 Fotos ein. Jetzt kann über die besten drei online abgestimmt werden (Bild: privat)

(Heilbronn, 22.06.2021) Frühling adé - Wettbewerb beendet! Knapp 100 Fotos sind für den Kinder-Fotowettbewerb unserer BUND-Ortsgruppe Heilbronn eingegangen. Mitgemacht haben rund 50 Kids, die sich für ihre "Endlich-Frühling!"-Motive in Heilbronn auf Fotosafari begeben haben. Ob Tierkinder bei Fuchs, Schwan und Ente, ob Hummel, Maus, Käfer oder Regenwurm, viele tolle Tiermotive wurden per Kamera festgehalten. Aber auch die Pflanzenwelt fanden die zwischen 5 und 14 Jahre alten Kids interessant. So wurden neben wunderschönen Blüten- und Landschaftsbildern auch Schnappschüsse von Wildstauden oder Bäumen eingesandt. Rund 70 Bilder haben es nun in die Auswahl geschafft, die auf der BUND-Homepage https://www.bund-heilbronn-franken.de/kinder-fotowettbewerb präsentiert wird. Bis 15. Juli können die Homepage-Besuchenden dort ihre drei Favoriten aussuchen und ihre Auswahl unter Nennung der Bildnummern (mit Beschreibung)  an andrea.hohlweck(at)bund.net von unserer BUND-Regionalgeschäftsstelle Heilbronn-Franken senden. Die zehn besten Bilder werden dann bei der Siegerehrung Ende Juli gezeigt. Zu diesem Anlass werden auch die drei besten Bilder gekürt. Die Preise für die Plätze 1, 2 und 3 werden den kleinen Fotografinnen und Fotograten von Oberbürgermeister Harry Mergel persönlich überreicht. Als Gewinne winken u. a ein Jahresticket für die Experimenta und vieles mehr! Stattfinden wird die Veranstaltung voraussichtlich im Botanischen Obstgarten. Durch die Corona bedingte Absage der Heilbronner Gartenträume (4. Juli), die ursprünglich für Ausstellung und Siegerehrung geplant war,  mussten wir als Veranstalter umdisponieren. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. "Nun freuen wir uns auf möglichst viele, die für die tollen Bilder abstimmen. Und wir danken natürlich allen Kindern, die sich so zahlreich und kreativ auf Fotosafari in die Heilbronner Stadtnatur begeben haben", freut sich Jürgen Krüger vom Heilbronner BUND-Ortsverband.

Naturdenkmal Benzleswiesen in Oberstenfeld-Gronau erhalten

Der BUND Regionalverband setzt sich mit der Ortsgruppe BUND Beilstein dafür ein, dass in Oberstenfeld-Gronau das rund 8.100 qm große Naturdenkmal "Gehölz Benzleswiesen" nicht durch unseres Erachtens unnötige Eingriffe beschädigt wird. In dem Mini-Urwald am Zusammenfluss von Bottwar und Kurzach leben geschützte Tierarten wie Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze und viele Spechtarten. Das Kleinod beherbergt auch ein einzigartiges Stück Kulturgeschichte: das einmalige Ensemble am ehemaligen Gronauer Naturfreibad mit dem Aquädukt, den Mühlkanälen und Wehren. Nun soll mit schwerem Gerät in dieses Natur- und Kultur-Ensemble eingegriffen werden und das Kleindenkmal weichen. Warum? Um die ökologischen Eingriffe für die Hochwasserrückhaltebecken Prevorster und Kurzacher Tal auszugleichen. Dabei wurden alternative Kompensationsmöglichkeiten in der Region bislang nicht ausreichend geprüft. Helfen Sie mit, das zu verhindern.

Hier finden Sie eine Unterschriftenliste zum Download, die Sie ausdrucken und verteilen oder vermailen können. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kinder-Fotowettbewerb der Heilbronner Ortsgruppe

Geht in Heilbronn auf Fotosafari und schickt uns Euer tollstes Natur-Frühlingsbild!

NEUE INFO: Da der Frühling die letzten Wochen über im Winterschlaf war, haben wir unseren Abgabetermin verlängert! Ihr könnt noch bis 15. Juni Eure tollen Natur-Bilder aus Heilbronn bei uns einsenden. Wir freuen uns!

Und hiernochmal ausführlich!

Endlich Frühling! Nicht nur wir Menschen, sondern auch die Stadtnatur um uns herum freut sich tierisch auf die neue Jahreszeit. Bald startet die Natur in der Heilbronner City und in den Stadtteilen so richtig durch. Höchste Zeit, mit unserem Kinder-Fotowettbewerb ebenfalls loszulegen. Mitmachen können Kids zwischen 6 und 14 Jahren.

Unser Thema: „Endlich Frühling“! Geht auf  Fotosafari in Heilbronn und entdeckt die Stadtnatur. Aufs Foto können also Löwenzahnblüte, Amsel, Honigbiene, Igel, Krokus, Regenwurm, Vergißmeinnicht, Blaumeise, Veilchen, Ameise und vieles mehr, was bei uns in Heilbronn in Gärten, Parks und an der Straße lebt.

Schickt uns Eure Fotos bis 15. Juni per Mail an bund.franken(at)bund.net. Auf unserer Homepage www.bund-heilbronn-franken.de können dann später alle die besten 10 Bilder aus allen Einsendungen auswählen. Diese Top Ten kommt dann im Sommer nochmal in eine Ausstellung. Und aus denen werden dann nochmal die 3 besten Bilder ausgewählt. Natürlich winken den drei Gewinner*innen tolle Preise. Aber darüber erzählen wir, wenn es soweit ist.

Nun freuen wir uns auf Eure Fotos!!!

NEUE INFO: Die besten Bilder werden einem Riesenpublikum im Juli auf den Heilbronner Gartenträumen präsentiert. Die große Garten- und Blumenschau findet am Wochenende des 3. und 4. Juli rund um die Neckarbühne in der Heilbronner City statt.

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